Ein kleiner Impuls für mehr Leichtigkeit im Alltag
Kennst du das Gefühl, wenn sich dein Tag wie ein Marathon anfühlt? Du jonglierst Termine, Haushalt, Kinderlaunen – und irgendwann spürst du, wie sich Druck in dir aufstaut. Dein Kind reagiert vielleicht ähnlich: wird unruhig, weinerlich oder findet abends keine Ruhe. Genau hier kann EFT (Emotional Freedom Techniques) – auch Klopftechnik genannt – ein sanftes Werkzeug sein.
Was ist EFT?
EFT ist eine einfache Methode, bei der bestimmte Punkte am Körper sanft beklopft werden, während man die eigenen Gefühle wahrnimmt.
Es verbindet Achtsamkeit, Körperwahrnehmung und Entspannung – ohne viel Aufwand, ohne Hilfsmittel.
Gerade für Mamas und Kinder ist EFT so wertvoll, weil es:
Stressgefühle löst
innere Ruhe fördert
Selbstvertrauen stärkt
wie ein kleiner Anker im Alltag funktioniert
EFT für Mamas
Du kannst EFT wie eine kleine Pause zwischendurch nutzen.
Ein Beispiel:
Du bist müde, deine Gedanken drehen sich im Kreis. Dann nimm dir 2–3 Minuten, klopfe sanft Punkte wie Schlüsselbein oder Handkante und sprich innerlich:
„Auch wenn ich gerade erschöpft bin, liebe und akzeptiere ich mich genauso, wie ich bin.“
Dieser Moment schafft Raum. Dein Atem wird ruhiger. Dein Nervensystem signalisiert: Alles gut, du bist sicher.
EFT für Kinder
Kinder lieben das Klopfen, weil es spielerisch ist. Du kannst es in ein kleines Ritual verwandeln – wie ein Zauberspruch für starke Gefühle.
Wenn dein Kind traurig ist, könnt ihr zusammen sanft Punkte beklopfen und Sätze sagen wie:
„Auch wenn ich gerade wütend bin, bin ich trotzdem lieb.“
„Auch wenn ich Angst habe, bin ich stark.“
Das Klopfen holt sie ins Hier und Jetzt zurück – und sie lernen: Gefühle dürfen da sein, und sie dürfen wieder gehen.
Einfache Übung für euch beide
Stellt euch nebeneinander.
Klopft sanft auf die Brustmitte.
Atmet tief ein und aus.
Sprecht gemeinsam: „Ich bin hier. Ich bin sicher. Alles darf sein.“
Schon 1–2 Minuten reichen, um spürbar ruhiger zu werden.
Fazit
EFT ist wie eine kleine Erste-Hilfe-Box für Herz & Seele.
Es braucht keine Vorkenntnisse, nur eure Hände, ein paar Minuten Zeit und die Bereitschaft, euch selbst und euer Kind liebevoll anzunehmen.
So wird das Klopfen zum Ritual, das euch verbindet – und mitten im Alltag für mehr Ruhe, Leichtigkeit und Vertrauen sorgt.
Meine Top 3 - Tipps
Kürze statt Perfektion
Du brauchst keine lange Session. Schon 2 Minuten Klopfen reichen, um den Kreislauf von Stress zu durchbrechen. Lieber öfter kurz, als selten und perfekt.
Gemeinsam statt alleine
Kinder lernen am besten durch Nachahmung. Klopft zusammen – so wird es zu einem kleinen Ritual, das euch verbindet und Sicherheit schenkt.
Gefühle benennen statt wegmachen
Sag deinem Kind (und dir selbst): „Deine Gefühle dürfen da sein.“ EFT wirkt am stärksten, wenn ihr die Emotionen liebevoll annehmt, statt sie zu verdrängen.
Noch Fragen oder Anregungen?
Deine Impulse sind herzlich Willkommen, ich bin für dich da – schreib mir gerne, wenn dich etwas beschäftigt oder inspiriert hat & lass uns gemeinsam tiefer eintauchen.
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